1919
| Gründung der Versuchsanstalt der Gesellschaft für Tuff- und Tontechnik |
| Gründung des Rheinischen Bimsindustriellenverbandes e.V. Weißenthurm (1917-1931) |
| ab 1920 | Gründung von Produktionsstätten im benachbarten Ausland |
| ab 1924 | Verstärkte Bindemittelforschung und Überwachung durch die MPVA Neuwied |
| 1931 | Das Einheitsbindemittel "Eibi" wird auf den Markt gebracht |
| Die Gesellschaft zur Wahrung der Interessen der Rheinischen Bimsindustrie und der Rheinische Industriellenverband fusionieren zum Verband Rheinischer Bimsbaustoffwerke e.V. Neuwied, der heutigen Fachvereinigung Bims- und Leichtbetonindustrie e.V. |
| Nach 10jähriger Beratung erscheint die DIN 1059 "Zementschwemmsteine aus Bimskies". Die Angebotspalette der Industrie wird vereinheitlicht (Einheitsblock, Einheits T-Stein): Die Normung von Kalkschwemmsteinen wird im Entwurfsstadium aufgegeben. Der Kalkschwemmstein verschwindet vom Markt. |
1938
| Mit Eröffnung des Mittellandkanals werden neue Märkte in Mittel- und Ostdeutschland erschlossen. |
| ab 1940 | Starke Produktionseinschränkungen aufgrund kriegsbedingtem Arbeitskräftemangels |
| 1944 | Kurzzeitige Erhöhung der Produktion aufgrund starker Nachfrage durch Fliegerschäden |
1945
| Anfang 1945 kommt die Produktion völlig zum Erliegen. Ende 1945 begann man in bescheidenem Maße (450 Arbeitskräfte) mit der Beseitigung der Schäden in den Fabrikationsstätten. |
1946
| Die französische Besatzungsmacht erlaubt die Produktion von Bimsbaustoffen an wenigen bahnnahen Produktionsstätten. |
1949
| Durch die Einführung des Landesgesetzes über "Abbau und die Verarbeitung von Bims" am 13.04.1949 werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Bimsbaustoffproduktion neu geschaffen. |
ab 1950
| Erhöhung der Zahl der produzierenden Betriebe auf über 1000. Die Bimsindustrie geht mit dem Wiederaufbau in ihre dritte Blütezeit. |
1955
| Das Ministerium für Finanzen und Wiederaufbau, Rheinland-Pfalz erteilt dem Institut die staatliche Anerkennung für die erweiterte Prüfbefugnis für nichtmetallische Baustoffe. |
1959
| Der Verband der Rheinischen Bimsbaustoffwerke e.V., Rechtsnachfolger des Vereins zur Wahrung der wirtschaftlichen Interessen der Rheinischen Bimsindustrie, beschließt in der Mitgliederversammlung vom 10.12.1959 die Verselbständigung des Institutes in Form einer GmbH. Gleichzeitig wird der Neubau eines Institutsgebäudes beschlossen. |
| 1961 | Am 25.05.1961 wird der Grundstein des Institutsneubaus gelegt. |
1962
| Am 14.03.1962 wird die Materialprüfungs- und Versuchsanstalt Neuwied, Forschungsinstitut für vulkanische Baustoffe GmbH (kurz MPVA Neuwied) gegründet. |
1981
| Das Institut für Bautechnik, Berlin erteilt die allgemeine Zustimmung zum Abschluß von Überwachungsverträgen für verschiedene Baustoffe und Bauteile. In der Folgezeit wird die Berechtigung auf weitere Baustoffe nach entsprechender Antragstellung ausgedehnt. Anerkennung als Prüfstelle für die Untersuchung von bituminösen und mineralischen Baustoffen und Baustoffgemischen im Straßenbau durch die Straßenverwaltung Rheinland-Pfalz. |
1984
| Das Institut für Bautechnik, Berlin erteilt die Anerkennung als Prüfstelle für die Durchführung von wärmetechnischen Prüfungen gemäß DIN 52 611. |
1998
| Empfehlung der Akkreditierung durch das Begutachterteam des Deutschen Akkreditierungssystem Prüfwesen GmbH (DAP) im Anschluß an das Erstakkreditierungsaudit vom 16.03.1998. |
1999
| Anerkennung als PÜZ-Stelle nach neuer Landesbauordnung. Umfangreiches Seminarprogramm. Vertrieb von MPVA Mess-Software für Prüfstellen. |
2000
| Inbetriebnahme eines Betonprüfungs- und Datenverwaltungsprogrammes.
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2001
| Erweiterung der bauaufsichtlichen Anerkennung als PÜZ Stelle für Mineralische Dichtschlämmen.
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| Europäische Anerkennung als notifizierte Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle für die Bauprodukte Mauersteine nach Kategorie I, Werkmauermörtel, Zuschläge und Füller für Beton und Mörtel, Zusatzstoffe Typ I.
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2003
| Anerkennung der Messergebnisse und der Wärmestromberechnung der MPVA Neuwied für allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen von Mauerwerksprodukten durch das DIBt.
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| Erweiterung der bauaufsichtlichen Anerkennung als PÜZ Stelle für Dämmstoffe aus Holzwolle nach Zulassung.
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| Europäische Anerkennung als notifizierte Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle für Wärmedämmstoffe.
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| Öffentliche Bestellung und Vereidigung von 2 Mitarbeitern als Sachverständige für "Betontechnologie, insb. Materialtechnologie und Prüftechnik" und "Natursteine" durch die IHK Koblenz.
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2004
| Gründung des Kompetenzzentrums Leichtbeton mit der MPVA Neuwied als Gründungsmitglied und Gesellschafter.
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| Einrichtung einer geschützten kundenspezifischen Datenabfrage im Internet.
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2005
| Öffentliche Bestellung und Vereidigung des Institutsleiters als Sachverständiger für "Analyse zementgebundener Baustoffe" durch die IHK Koblenz.
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| Inbetriebnahme des an die europäische Normung angepassten neuentwickelten Betonprüf- und Datenverwaltungsprogrammes.
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| Anerkennung eines Mitarbeiters der MPVA Neuwied als geprüfter Energieberater des Handwerks. |